Leserbriefe


Die Protokolle des Bau- und Planungsausschuss zum Thema B-Plan 30 sind vom Informationsgehalt her nicht sonderlich erhellend und ergiebig.

"Kisdorf-direkt" beleuchtet einen Aspekt des Themas, der in den Protokollen des Bau- und Planungsausschusses auffällig unauffällig beschrieben ist. Hier wird offenbar ein Privatgrundstück gegen den Willen des Eigentümers überplant, ein Streifen von 5m Breite zur Freihaltetrasse erklärt und so der selbstgewählten Nutzung durch den Eigentümer entzogen. Damit will der Bau- und Planungsausschuss andere Grundstücke erschließen, der Zeitpunkt ist jedoch völlig offen. Dies ist ein bemerkenswerter Vorgang, der von Seiten der Gemeinde einer Erklärung bedarf.

Auf welcher juristischen Grundlage greift die Gemeinde in Eigentumsrechte ein? Es liegt kein berechtigtes öffentliches Interesse an der Freihaltetrasse vor, allenfalls kann man private Begehrlichkeiten und Erwartungen vermuten. Es gibt noch andere Möglichkeiten der Erschließung. Sollte dieser Beschluss wirksam werden, wäre das eine Form von Enteignung. Wer profitiert hier? Welche Rechtsmittel kann der Eigentümer / die Eigentümerin einlegen?


Werner Kreibich, Kisdorf (07.05.2015)


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Politische Transparenz hilft der persönlichen Meinungsfindung und führt unweigerlich zu einer gesteigerten Identifizierung mit unserem Dorf. Politik regelt das übergeordnete Miteinander. Können wir als Gemeinschaft darauf verzichten? Nicht nur eine politisch interessierte Minderheit sollte über die Belange Aller entscheiden, sondern eine Mehrheit, die sich aus allen Interessengruppen des Dorfes zusammensetzt.

Ich wünsche diesem Blog reges Interesse und viele interessante Diskussionen!

Christine Behrens, Kisdorf (17.12.2014)