Kommentare

Werner Kreibich (27.07.2017)


Heiliger St. Florian, verschon‘ mein Haus, zünd‘ andere an!

Die Firma REWE hat Henstedt-Ulzburg ein Angebot gemacht, das es nicht ablehnen kann – da sind sie sich bei REWE wohl ziemlich sicher. Schließlich kennen sie die Kräfteverhältnisse in der HU Gemeindevertretung und wissen, wie diese tickt.

Man wolle sich dazu verpflichten, Henstedt-Ulzburger Straßen mit eigenen LKW weitgehend zu schonen bzw. Henstedt-Ulzburg zu umfahren. Dreimal darf man raten, zu wessen Nachteil dies geschehen wird.

Unausgesprochen bleibt die erhebliche Belastung der Gemeinde Kisdorf, in der an den Durchgangsstraßen bereits unzumutbare Schallpegel gemessen werden. Über die Schadstoffbelastung in dem engen Lichtraumprofil dieser Durchgangsstraßen spekuliert man z. Zt. noch. Daran ist in hohem Maß der Ziel- und Quellverkehr des Gewerbegebietes unserer Nachbargemeinde beteiligt.

Das Angebot der REWE an Henstedt Ulzburg ist eine Brüskierung der Gemeinde Kisdorf und ihrer Bürger. Die praktisch nicht erfolgte Konsultation und Kontaktaufnahme der Gemeindevertreter mit Kisdorf in dieser Frage, ist wiederum nichts Neues. Man redet allenfalls über aber nicht mit Kisdorf. Nachbarschaftspolitik nach Gutsherrenart.

Es ist hohe Zeit, ein LKW-Nachtfahrverbot für die Wohngemeinde Kisdorf zu erwirken, lärmmindernde Maßnahmen durch Geschwindigkeitsbegrenzung durchzusetzen und alle verkehrspolitischen Beschlüsse der GV zurückzunehmen, die geeignet sind, solche belastenden Logistikverkehre zu begünstigen und zu ermuntern. Bei Letzterem hat Kisdorf bisher leider versagt.



Herbert Wendland (24.07.2017)
Zu den Auswirkungen der Ansiedlung von Logistik-Unternehmen in Kisdorf´s Nachbarschaft hat Andreas Lübker am Beispiel REWE das Notwendige gesagt.
Als nach Kisdorf Zugezogener reibe ich verwundert meine Augen und frage mich, was hier los ist. Der Versuch einer Analyse.
Der Ansiedlungsdruck von Unternehmen im Hamburger Umland war und ist groß.
Was lag also näher, als die planerischen Grundlagen der Landesentwicklung so zu gestalten, dass ein starker Wirtschaftsraum Norderstedt-Henstedt-Ulzburg-Kaltenkirchen entstand. Das bedeutete Arbeitsplätze und Wohlstand für die Region und ihre Bewohner.
Einen Beitrag hierzu leistete in der Vergangenheit auch die Gemeinde Kisdorf durch Abgabe von Flächen ihres Gemeindegebietes in die Hoheit der Nachbargemeinden.

Ein Anfängerfehler ist den politischen Akteuren jedoch unterlaufen.
Sie haben die notwendige Verkehrsinfrastruktur, die bei der Entwicklung eines solchen Gebietes mit dazugehört, nur teilweise erstellt.

Das führt heute zu der grotesken Situation, dass die Gemeinde Kisdorf, in der Landesplanung als Wohngemeinde ausgewiesen, einen Großteil des Richtung Osten und Nordosten abfließenden und aus diesen Richtungen zufließenden LkW-Verkehrs zu erdulden hat. Die Ansiedlungsgemeinden partizipieren an den Steuereinnahmen, die Gemeinde Kisdorf trägt nicht mehr zu tolerierende Lasten durch den Verkehr mit Auswirkungen auf die Gesundheit ihrer Bewohner und die geplante Entwicklung des Ortes.

Die Fertigstellung der von verschiedenen Gruppierungen bekämpften A20 wird noch Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte dauern, das Einkaufsverhalten von uns Menschen wird durch die Internet-Affinität zu weiterem Verkehr führen.

Fazit: Für den Erhalt der Lebensqualität der Region und ihres Umlandes ist eine Verlagerung des LkW-Verkehrs aus den Orten hinaus zwingend notwendig.
Dazu müssen sich die betroffenen Gemeinden und das Land S.-H. an einen Tisch setzen und schnellstmöglich Lösungen erarbeiten. Die Kirchturmpolitik muß ein Ende haben.

Kommentar zu "Rewe-Ansiedlung: Wie man werbewirksam Hindernisse abbaut, die gar nicht existieren - ein Kommentar" vom 21.07.2017
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Klaus-Dieter Witt (22.06.2017)
Es handelt sich meines Erachtens eindeutig um einen Wald! Schließlich könnte man sich dort verlaufen.... :-)


Kommentar zum Artikel "
Erweiterung des Bebauungsplans "Koppel Hasenkamp" nach derzeitigem Stand kaum realisierbar oder "Wann ist ein Wald ein Wald"? vom 21.06.2017
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Wolfgang Neudörffer (12.05.2017)
Ladestationen für Elektroautos Der Ausschuss sieht derzeit keinen Handlungsbedarf. Sehr geehrte Ausschussmitglieder, ich empfehle diesen Link

http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/18/088/1808828.pdf

und bemerke traurig, wenn die Mitglieder im Ausschuss für Umweltschutz keinen Handlungsbedarf sehen. Bekanntlich sind Elektroautos umweltfreundlich und ebenfalls eine Maßnahme die Lärmemissionen zu senken.

Anmerkung der Redaktion:
Dem Sitzungsprotokoll sind noch folgende Begründungen für die derzeitige Haltung des Ausschusses zu entnehmen:
"Keine ausreichende Anzahl Elektrofahrzeuge.
Laut SH-Netz AG macht eine Ladestation nur Sinn in Einkaufszentren."
(Quelle hier, Seite 3, TOP 7) [Stand: 17.05.2017]

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"Mai-Sitzung des Ausschusses für Verkehr und Umweltschutz: Was sonst noch wichtig war…" vom 11.05.2017
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Bernd Schenkel (05.04.2017)
Mal wieder typisch Fußball! Erst machen und glauben alles wird schon genehmigt. Die werden es bestimmt wieder mit Hilfe der CDU und SPD schaffen, dass der Bauantrag genehmigt wird und die Kosten für die Aufstellung und den Anschluss wieder von der Gemeinde getragen wird, obwohl das Ganze nicht dem Jugendsport zu Gute kommt, sondern nur den Erwachsenen.

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"SSC Phoenix Kisdorf bemüht sich um Container, allerdings ohne rechtzeitige Rücksprache mit der Gemeinde" vom 19.04.2017
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Ralph (05.04.2017)
Lt. der Homepage der Deutschen Glasfaser ist der 01.07. als Stichtag für die Nachfragebündelung in Kisdorf vorgesehen. https://www.deutsche-glasfaser.de/netzausbau/gebiete/kisdorf/ Es scheint sich was zu tun...

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"Verträge mit der Deutschen Glasfaser von der Gemeindevertretung gebilligt – 40 % und Deckungslückenschluss heißen jetzt die nächsten Ziele" vom 03.03.2017
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Hannelore Huffmeyer (27.03.2017)
Jedes Jahr gibt es wieder und wieder Diskussionen über die Zuschüsse an Vereine und Verbände. Hier insbesondere der SSC Phönix. Anscheinend interpretiert er hier den Artikel 13 nur in finanzieller Hinsicht und vergisst dabei, dass die Kisdorfer Gemeinde schon erhebliche Unterstützung leistet. Das in einem Rahmen, der seine Grenzen erreicht. Grundsätzlich gilt, dass die finanziellen Zuschüsse an Vereine und Verbände eine freiwillige Leistung ist und keine Pflicht. Vereine und Verbände sind ein wichtiger Bestandteil des gemeinsamen Miteinander in der Gemeinde und tragen deshalb zu einer wichtigen gesellschaftlichen Bedeutung bei. Die Gemeinde Kisdorf weiß das und lotet jedes Jahr immer wieder erneut aus, in welcher Höhe ein finanzieller Zuschuss an die einzelnen Vereine und Verbände geleistet werden kann. Wichtig: Zur Zeit nutzen alle Vereine und Verbände die gemeindlichen Räume kostenlos, dass heißt: die Räumlichkeiten werden mietfrei zur Verfügung gestellt. Mietfreie Räume zählen ebenfalls zur Unterstützung nach Artikel 13. Der SSC Phönix ist der Verein, der die höchsten Zuschüsse aus der Gemeinde erhält, obwohl er in der Größenordnung der Kisdorfer Vereine nicht an erster Stelle steht. Regelmäßig wird immer mehr gefordert und das in einer Art und Weise, dass einem manchmal die Haare hochgehen. Jetzt einmal im Klartext: Die Gemeinde stellt dem SSC Phönix den Sportplatz mit 2 Rasenplätzen, 1 Grandplatz und das Sportlerheim miet-/pachtfrei zur Verfügung. Hierfür erhält der SSC Phönix noch einen vertraglich vereinbarten Zuschuss jährlich, unter der Auflage/vertraglichen Vereinbarung selbst die Unterhaltung und Pflege des Sportplatzes inkl. Sportlerheim zu übernehmen. Hier sei einmal gesagt, den höchsten Zuschuss, den die Gemeinde überhaupt gewährt. Jährlich stellt der SSC Phönix Anträge zur Rasensanierung, die ebenfalls durch die Gemeinde zusätzlich anteilig unterstützt werden. Dem SSC Phönix ist bekannt, dass diese Kosten jedes Jahr wieder auftreten, trägt aber nicht dazu bei, hier Rücklagen zu bilden sondern stellt jährlich den Zuschuss-Antrag über die volle Höhe. Für zusätzlich benötigte Tore zahlt die Gemeinde ebenfalls den erforderlichen 30% Anteil, damit die Zuschüsse 20%/20% bei Kreis und Land eingefordert werden können und an den SSC Phönix ausgezahlt werden. Allein für das Haushaltsjahr 2017 erhält der SSC Phönix finanzielle Unterstützung von ca. 30.000 €. Man beachte: 2017 ist noch nicht zu Ende.

Günther Deike (23.03.2017)

Ich glaube die nachfolgenden Thesen sprechen für sich: Auszug aus „Argumente für den Sport“ Landessportverband Schleswig-Holstein „Nicht sparen am Sport, sondern sparen mit dem Sport! Der organisierte Sport ist nur durch das Zusammenspiel seines eigenen ausgewogenen Beitragssystems und der gesicherten finanziellen staatlichen Unterstützung in der Lage, für alle gesellschaftlichen Gruppen ein finanzierbares Angebot vorzuhalten. Eine Streichung der Sportförderung gefährdet daher das jahrzehntelang intakte Sportsystem einer ganzen Stadt oder Kommune sowie den gemeinnützigen Auftrag der Vereine. Durch Kürzungen oder auch durch die Erhebung von Nutzungsgebühren für Sportanlagen werden unzumutbare finanzielle Zutrittsbarrieren in den Verein errichtet. Sparen am Sportverein trifft vor allem Kinder und Jugendliche sowie Menschen in sozial schwierigen Situationen. Dem gegenüber steht der immense und anerkannte Beitrag des organisierten Sports zur Entlastung der öffentlichen Haushalte insbesondere im Bereich des Gesundheitswesens und der sozialen und integrativen Arbeit. Die subsidiäre öffentliche Sportförderung ist damit Hilfe zur Sicherung öffentlicher Aufgaben. Die Förderung von Sportvereinen und -verbänden darf nicht lediglich als Belastung für die Haushalte, sondern muss als Investition in die Zukunft gesehen werden, wenn auf Dauer die Lebensqualität im Land, in einer Stadt, in einer ländlichen Gemeinschaft erhalten werden soll. Öffentliche Sportförderung darf daher nicht frei verfügbare Manövriermasse jährlicher Haushaltsberatungen sein. Eine Politik, welche die Förderung der Sportvereine für disponibel hält, ist kurzsichtig, sozial benachteiligend, belastet das Vertrauensverhältnis und stellt die Partnerschaft zwischen Sport und Politik in Frage. Nicht Sparen am Sport, sondern Sparen mit dem Sport - dies muss die gemeinsam von Sport und Politik getragene künftige Devise als Antwort auf die gesellschaftlichen Herausforderungen sein.“ Den kompletten Text finden Sie hier: www.lsv-sh.de/index.php?id=234

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"Sportvereine beklagen sich über die Zuschusspolitik der Gemeinde" vom 23.03.2017
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Bernd (16.03.2017)
Moin, ich bin gespannt, wann das Unternehmen Deutsche Glasfaser (DG) mit der Nachfragebündelung beginnen möchte. Wenn man bei der Kundenhotline anruft, wird Kisdorf noch als unbekannt eingestuft. Ob und wann dort überhaupt ein Netzausbau stattfinden soll, wird nicht genannt. Auch der DG-Kundenservice auf den Seiten von Facebook weiß nichts von irgendwelchen Zukunftsplänen in Kisdorf in Bezug auf den Glasfaserausbau... Geschweige denn davon, wann es zu einer Netzaktivierung kommen könnte. Es wird lediglich darauf hingewiesen, dass eine Pressemitteilung und eine Bekanntgabe auf den Seiten von DG erfolgen wird, falls Kisdorf für den Glasfaserbau in Erwägung gezogen werden sollte... Oha, das klingt im Augenblick nicht so, als ob sich dort irgendetwas in Richtung Netzausbau bewegen würde...

Tom (17.03.2017)
Leider kann ich das bestätigen mit Nachfragestand bei DG 16.03.2017. Daumen drücken!

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"Verträge mit der Deutschen Glasfaser von der Gemeindevertretung gebilligt – 40 % und Deckungslückenschluss heißen jetzt die nächsten Ziele" vom 03.03.2017
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Jens Daberkow (06.03.2017)
Mit der Ansiedlung von Rewe hoffe ich kommt einmal mehr die Möglichkeit in greifbare Nähe ein Gesamt-Verkehrskonzept für den Bereich Ulzburg Nord - Kaki Süd und Kisdorf zu erstellen. Dazu gehört aus meiner Sicht auch eine Ortsumgehung Kisdorf und der Ausbau der Gutenberg Kreuzung und der Ulzburger Str. Hierzu gehört auch der Bau von ordentlichen Rad und Fußwegen.

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"Dringlichkeitsantrag der CDU-Fraktion als Reaktion auf die Informationsveranstaltung zur möglichen Rewe-Ansiedlung in Henstedt-Ulzburg – Ausschuss für Verkehr und Umweltschutz wird aktiv" vom 03.03.2017