Mittwoch, 9. August 2017

Gullydeckel entfernt – Mädchen erleidet massive Schürfwunden und schwere Prellung!

Offener Gully und Tatort (rot markierte Strecke)




Eine Horrorszenario: Nichtsahnend geht man einen Fußweg entlang und auf einmal stürzt man in die Tiefe. So in Kisdorf geschehen.

Am 07.08.2017 machte sich ein Mädchen am frühen Morgen auf den Weg zu ihrer Ausbildungsstelle, begleitet von ihrer Schwester. Vom Holsteinring kommend wählten Sie die fußläufige Verbindung entlang der Biehl‘schen Koppel zur Straße „Sengel“. Gegen 4.30 Uhr stürzte die Schwester der Ausbildenden in einen Gully, dessen Deckel zuvor von „Unbekannt“ in der Nacht vom 06.08. auf den 07.08.2017 entfernt wurde. Im letzten Moment hat sie sich am Ring des Gullys festhalten können. Mit vereinter Kraftanstrengung konnte Sie sich im Zusammenspiel mit ihrer Schwester aus der bedrohlichen Lage befreien. Das Ergebnis: Schürfwunden, Prellung und ein Schock! Die Verletzungen mussten ärztlich versorgt werden.

Es war nicht der einzige Gully, von dem der Deckel ganz bzw. teilweise entfernt worden war. Eine ganze Reihe von Gullys wurden auf dieser Strecke zu „Fallen“ umgewandelt.

Die Polizei wurde eingeschaltet und hat den Sachverhalt aufgenommen.


Kommentar (Andreas Lübker [09.08.2017])
Es fehlen einem die Worte! Erst die Schmierereien an der Olen School, dann umgetretene und beschmierte Wände in einem Neubaugebiet und nun die bewusste Inkaufnahme schwerster Verletzungen - gegebenenfalls mit Todesfolge - durch die Entfernung von Gullydeckeln. Qualitativ sicherlich eine neue Dimension. Erst kein Respekt vor Sachen und nun werden selbst Menschenleben sinnfrei aufs Spiel gesetzt. Natürlich müssen das nicht dieselben Täterinnen und/oder Täter gewesen sein, aber es stellt sich grundsätzlich die Frage: Was geht in solchen Leuten vor?

Ich hoffe auf einen baldigen Fahndungserfolg der Polizei!

Vor allem wünsche ich dem verletzten Mädchen eine schnelle Genesung (physisch und psychisch)! 


Vergessen wir nicht: Es hätte uns alle treffen können…